Eine gemeinsame Mission: Eine Geschichte aus den USA

Pater Martin Vu war noch im Priesterseminar, als er das Buch „Göttliche Erneuerung: Von der Instandhaltung zur Mission“ zum ersten Mal in die Hand nahm. Es berührte ihn tief. Er wollte nicht nur eines Tages eine Gemeinde erhalten, sondern erleben, wie Menschen Jesus persönlich begegnen und ihren Glauben neu entdecken. Als Pfarrvikar begann er, Erneuerung in kleinen, aber gezielten Schritten zu erproben – er bildete Führungskräfte unter spanischsprachigen Gemeindemitgliedern aus, konzentrierte sich auf die Evangelisierung und beteiligte sich an Gruppencoachings. Als er im Juli 2024 zum Administrator der St.-Josephs-Kirche in Placentia ernannt wurde, wurde diese Vision Wirklichkeit. Bei Pater Martins Ankunft lag die durchschnittliche Besucherzahl der Sonntagsmesse bei etwa 2.100. Heute sind es fast 2.500. Äußerlich wirkte St. Joseph stabil und sogar stark. Doch die Gemeinde hatte gerade eine Zeit tiefgreifender Umbrüche hinter sich

Zuhause, im Einsatz: Ein Brief aus den USA

„Es vergeht kein Wochenende, an dem mir nicht jemand sagt: ‚Pater, diese Gemeinde ist so einladend; wir haben uns hier wie zu Hause gefühlt.‘“ „Was ist dein Geheimnis?“, fragt Pater Rich. Das Geheimnis ist eigentlich gar kein Geheimnis; vielmehr ist es das Ergebnis fast zehnjähriger harter Arbeit, Gebete und – natürlich – des Vertrauens auf den Heiligen Geist.

Im Jahr 2016 war die Christkönig-Gemeinde reif für eine Renovierung. Es geschah nur wenige Jahre, nachdem die Pfarreien Sacred Heart, Saint Peter und St. John the Evangelist zur Pfarrei Christkönig zusammengelegt worden waren. In der Hoffnung, die Kirchgänger zu stärken und sie zu einer einzigen Gemeinde zu vereinen, lasen Pfarrer Rich und andere Mitarbeiter „Göttliche Erneuerung: Die Gemeinde von der Instandhaltung zur Mission“ von Pfarrer James Mallon. Das Buch, das auf Pfarrer James’ eigenen Erfahrungen als Gemeindepfarrer in Nova Scotia, Kanada, basiert, beschreibt seinen Weg der Erneuerung, die „Renovierung“ seiner eigenen Gemeinde und die Erkenntnis, was es wirklich bedeutet, „auf Mission zu gehen“.

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